Die eine Notiz, die jede KI schlauer macht
Kennst du das? Du erklärst der KI zum dritten Mal in dieser Woche, wer du bist, woran du arbeitest und dass du keine Floskeln willst. Und im nächsten Gespräch fängt sie wieder bei null an. 🙄
Das liegt an etwas ganz Simplem: Die KI hat kein Gedächtnis über dich, solange du ihr keins gibst.
Bei mir ist es eine einzige Notiz
Sie heißt „Über mich“ und liegt in meinem Notizsystem wie jede andere Seite. Ich gebe sie der KI zu Beginn eines Gesprächs mit. Bei Werkzeugen mit Gedächtnisfunktion liegt sie gleich fest hinterlegt.
Seitdem sind die Antworten spürbar besser, weil die KI weiß, in welcher Welt ich unterwegs bin. Sie schlägt mir zum Beispiel keine Tools mehr vor, die ich vor Jahren aussortiert habe.

Was hineingehört
- Wer du bist: Beruf, Rolle, ein Satz zu deinem Alltag.
- Woran du gerade arbeitest, zwei oder drei Projekte mit je einem Satz.
- Wie du Texte magst: Du oder Sie, kurz oder ausführlich, mit oder ohne Emojis.
- Was du nicht willst, etwa Marketingsprache oder lange Einleitungen. (Bei mir stehen da sogar Gedankenstriche drin. Ja, wirklich.)
Was nicht hineingehört: Passwörter und Daten von anderen Menschen. Die Notiz ist eher eine Visitenkarte als ein Tresor.
Sie wächst mit
Wenn dich eine Antwort ärgert, frag dich kurz, ob die KI das hätte wissen können. Wenn ja, kommt ein Satz dazu. Nach ein paar Wochen hast du eine Seite, die mehr über deine Arbeitsweise verrät als dein Lebenslauf, und die ist am Ende auch für dich selbst nützlich. 😉
Probier es heute aus
Nimm dir zehn Minuten für eine erste Fassung, fünf Stichpunkte reichen. Starte damit dein nächstes KI-Gespräch und vergleich die Antwort mit dem, was du sonst bekommst.
Cheers,
André
Foto von Happy & Spice auf Unsplash
