Notizen, die du mit KI auch wiederfindest
Seit es KI gibt, haben wir alle mehr Notizen als je zuvor: Zusammenfassungen von Meetings, Artikeln, Videos. Nur, wann hast du zuletzt eine davon wieder geöffnet? 🤔
Bei mir war die Antwort lange: selten. Bis ich gemerkt habe, dass die KI nicht mehr schreiben soll, sondern so, dass ich es später wiederfinde.
Stand und Offen statt Protokoll
Ein Protokoll erzählt, was passiert ist, und das liest später keiner mehr. Mir helfen zwei Fragen viel mehr: Wo stehen wir, und was ist noch offen?
Genau das lasse ich mir am Ende jeder Sitzung geben, drei Sätze Stand und eine kurze Liste mit offenen Punkten. Wenn ich das Projekt in drei Wochen wieder anfasse, weiß ich in zwanzig Sekunden, wo ich weitermache.
Eine Seite pro Thema, nicht pro Tag
Tagesnotizen sind toll zum Sammeln und schlecht zum Wiederfinden. Bei mir hat deshalb jedes Projekt genau eine Seite, die immer aktuell gehalten wird. Die KI schreibt dort weiter, statt jeden Tag eine neue Notiz anzulegen.
Statt dreißig verstreuter Schnipsel habe ich dann eine Seite mit dem neuesten Stand. Ganz unten steht ein kurzer Verlauf, falls ich wissen will, wie es dazu kam.

Entscheidungen mit Datum und Grund
Das Wertvollste in meinen Notizen sind die Entscheidungen. „Wir machen X, weil Y, entschieden am …“
Ohne den Grund fragst du dich in einem halben Jahr, warum du das eigentlich so gemacht hast. Mit dem Grund weißt du es sofort und kannst bewusst neu entscheiden, wenn sich etwas geändert hat.
Der Satz, den ich der KI dafür gebe
„Fass zum Schluss zusammen: drei Sätze Stand, eine Liste der offenen Punkte und jede Entscheidung mit Datum und Grund.“
Probier ihn bei deinem nächsten Gespräch aus und schau, was mit deinen Notizen passiert.
Cheers,
André
